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Lieber Eugen!

Mit großer Freude erhielten wir Deinen lb. Brief Nr. 9. Es freut uns, dass auch du Post von uns bekommen hast, auch von Hoffmann hast du was erhalten. Gesundheitlich geht es dir ja auch gut, und von uns kann ich dir das gleiche berichten. Nun möchte ich dir auch sofort mitteilen, dass am vergangenen Freitag Bressers Fritz wohlbehalten aus der Gefangenschaft heimgekehrt ist. Nun wäre es doch wohl Zeit, dass auch du lieber Eugen recht bald kommen würdest, wir erwarten dich sehnlichst. Von Amecke bist du der Letzte, deine Schulkameraden fragen immer nach dir. Gestern war Kleins Hubert noch hier und hat deinen Brief gelesen, ich soll sofort viele Grüße bestellen. Vergangene Woche waren Papa und ich in Calle und haben uns die Tannen angesehen, die wir jetzt verkaufen wollen. Sonst ist auch dort alles beim Alten. Die Werkstatt ist verpachtet. Tante Maria und Lisbeth haben viel Arbeit und überall wird Onkel Anton vermisst. Heute schickte uns Tante Maria Briefumschläge mit deiner Adresse zurück, die sie in Meschede hat stempeln lassen. Brauche dann nicht immer nach Olsberg zu schreiben. Von Amecke kann ich dir nichts Neues berichten, geht alles seinen gewohnten Gang. Das Wetter lässt für Mai viel zu wünschen übrig, gestern hat s nur einmal geregnet.

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